Grüne mit über 2200 Kandidierenden zu Kommunalwahlen in Bayerisch-Schwaben

Mit flächendeckenden Kandidaturen und zahlreichen grünen Listen gehen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayerisch-Schwaben in die Kommunalwahlen am 8. März 2026. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden grüne Kandidaturen für die Landrats- und Oberbürgermeister*innen-Wahlen nominiert. Mit den weiteren Bürgermeisterkandidaturen auf Gemeindeebene sind es über 30 grüne Kandidaturen für kommunale Spitzenämter.

Insgesamt treten die Grünen im Bezirksgebiet mit über 100 grünen Listen und mehr als 2.200 Ratskandidierenden an, von denen die Hälfte Frauen sind. „Diese Zahlen zeigen: Die Grünen in Bayerisch-Schwaben sind eine lebendige und zukunftsorientierte Kraft, die sich mit ganzer Überzeugung für eine nachhaltige und gerechte Politik vor Ort einsetzt“, erklärt Lena Eichner, Vorstandssprecherin der Grünen Schwaben.

In der hohen Anzahl der grünen Kandidaturen spiegelt sich auch der Mitgliederzuwachs der letzten Jahre wider. Mit großem Zuspruch auf gut besuchten Wahlkampfauftaktveranstaltungen und Neujahrsempfängen konnten die Grünen erfolgreich in das Wahlkampfjahr starten. „Die Kommunalwahlen sind eine Chance, vor Ort konkrete Veränderungen zu bewirken – sei es in der Verkehrswende, der sozialen Gerechtigkeit oder dem Klimaschutz“, so Lena Eichner. „Die hohe Motivation in unseren Wahlkampfteams und das Vertrauen der Bürger*innen vor Ort zeigen, dass unsere Ideen gebraucht werden.“

Gegen den Trend: Nur mit GRÜN gibts die besten Ideen!

„Auch wenn der Bundestrend weniger grün ist als zu den letzten Kommunalwahlen vor sechs Jahren, sind wir heute noch besser aufgestellt als damals,“ ergänzt Bezirksvorstandssprecher Constantin Jahn: „Die negativen Entwicklungen in der Bundespolitik verdeutlichen ein Jahr nach der vorgezogenen Bundestagswahl, dass die die Bilanz der Grünen als Antrieb und wirtschaftspolitische Ideenschmiede der Ampel-Koalition deutlich besser ist als ihr Ruf. Die andauernde Bevölkerungsbeschimpfung, mit der die Merz-Regierung von den wahren Problemen ablenkt, verdeutlicht doch nur, wie konzept- und substanzlos die Ampel-Kritik des Oppositionspolitikers Merz von vornherein war.“

Mehr grüne kommunale Spitzen!

In vielen Kreistagen und Räten in Bayerisch-Schwaben haben die Grünen in den vergangenen sechs Jahren mitgestaltet. Diese Arbeit wollen die vielen ehrenamtlich engagierten Kandidierenden weiterführen – und dabei auch die Zahl der grünen Landrätinnen und (Ober-)Bürgermeister erhöhen: „Wir merken ganz deutlich vor Ort das Bedürfnis nach einer positiven und sachorientierten Politik, bei der man sich konstruktiv über die verschiedenen Interessenlagen austauscht und eine gemeinsame Lösung findet, statt nur auf die Schwächeren und auf vermeintlich Schuldige abzuzielen“ so Lena Eichner.

Mehr Frauen in die Räte!

Besonderes Augenmerk legen die Grünen Schwaben auf die Förderung von Frauen in der Kommunalpolitik. Im Rahmen der Kampagne #WähltFrauenTag und der Initiative Bavaria ruft! setzen sie sich dafür ein, den Anteil von Frauen in den kommunalen Gremien weiter zu erhöhen. „Parität auf unseren Wahllisten und möglichst dann auch in den Räten ist kein Luxus, sondern eine demokratische Selbstverständlichkeit. Wir wollen, dass die Perspektiven von Frauen in der Politik endlich gleichberechtigt vertreten sind“, erklärt Maria Wißmiller, Vielfaltsbeauftragte des Bezirksvorstands.

v.l. Maria Wißmiller (Vielfaltsbeauftragte), Lena Eichner (Vorstandssprecherin), Constantin Jahn (Vorstandssprecher) – Foto: Thomas Liskow (Ausschnitt)