Unter dem Motto „Mach dich stark für mehr Engagement“ kamen zahlreiche Mitglieder aus ganz Schwaben zum Bezirksforum 2026 in Neu-Ulm zusammen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Weiterbildung und die Vernetzung – von einigen Neuen, aber auch vielen erfahreneren Mitgliedern.
Den Auftakt bildete ein Neumitgliederempfang, wo es wie immer zunächst die Möglichkeit gab die Parteistrukturen kennenzulernen und mit Mandatsträger*innen sowie vielen Aktiven des Bezirksverbands ins direkte Gespräch zu kommen. Anschließend boten praxisnahe Workshops wertvolle Impulse für die weitere politische Arbeit.
Damit unsere Aktivitäten noch sichtbarer in den sozialen Medien werden können, hat Max Retzer in die Praxis spannender Videoideen eingeführt. Da wir als feministische Partei ausdrücklich Frauen darin bestärken wollen sich in Ämter und Mandate einzubringen, boten wir mit der Schauspielerin Flora Paulina einen Rhetorik- und Auftrittstraining speziell für Frauen an.
„Eine starke Partei lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Mit unserem Bezirksforum schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung – denn erfolgreiche grüne Politik beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und Lust haben, gemeinsam etwas zu bewegen“
– Lena Eichner, Bezirkssprecherin
Der große Höhepunkt und Abschluss des Bezirksforums war die Rede unserer schwäbischen Bundestagsabgeordneten Claudia Roth. Sie warb dafür, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen und kritisierte die Bundesregierung scharf. Bürgerinnen und Bürger bräuchten keinen Kanzler, der belehre oder beschimpfe, sondern Reformen, die den Alltag der Menschen tatsächlich verbessern und die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest machen. Auch die angekündigte Aussetzung der BAföG-Reform sowie einseitige Kürzungen zulasten der Bevölkerung bezeichnete sie als den falschen Weg.
Solidarität mit allen, die sich um Demokratie sorgen
Mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland rief Claudia dazu auf, die demokratischen Kräfte entschlossen zu unterstützen. Rechtsextreme Akteure würden ihre demokratiefeindlichen Ziele zunehmend offen vertreten. Umso wichtiger sei es, sich solidarisch an die Seite der Menschen zu stellen, die sich Sorgen um die Zukunft der Demokratie machten. Gleichzeitig betonte sie, dass Deutschland eine vielfältige Einwanderungsgesellschaft sei, die demokratisch gestaltet werden müsse – auch dafür brauche es eine starke grüne Stimme.
Gleich im Anschluss an das Bezirksforum nahmen Claudia Roth gemeinsam mit vielen Teilnehmer*innen an der CSD-Parade in Ulm/Neu-Ulm teil.
Aus diesem Grund betonte Bezirkssprecher Constantin Jahn abschließend: „Die Zeiten sind herausfordernd. Aber egal wie hart der Gegenwind ist: Wir Grüne weichen nicht. Umso wichtiger ist es, dass wir wir uns engagieren, etwas bewegen und Haltung zeigen. Und genau deswegen setzen wir gleich mit vielen Regenbogenflaggen ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Demokratie.“





